Vor 325 Jahren geboren – Voltaire: Philosoph und Vorkämpfer für die Vernunft. Deutschlandfunk am 21. 11. 2019 (von Ch. Vormwerk)

Vielleicht weiß es der Autor ja nicht: Voltaire hat sein Geburtsdatum immer mit dem 20. 2. 1694 angegeben. Dies wäre zu vernachlässigen, wenn sich die Kleinigkeit nicht einreihte in eine vollkommen ignorante und lieblose Auftragsarbeit. Leider hat sich dazu wohl auch Rudolf von Bittner hergegeben, mit Sprüchen, die ihm, das ist zu hoffen, bei den solcherart plump Angesprochenen keine Freunde machen werden. Es ist, als wolle der DF seine empfehlenswerte Voltaire-Nacht-Sendung von Kai Lückemeier (26.5.2018) jetzt, ein Jahr später, mit Kotkanonen kontern. Wer es trotzdem lesen will, hier klicken.

Die Deutschen und der Orient“ von Joseph Croitoru. Wo die Völker aufeinander schlagen, Tagesspiegel, 16.12.2018 (von Wolfgang Schneider).

Nach seiner Rezension im Deutschlandfunk erneut eine Rezension zum Buch Croitorus von Wolfgang Schneider, jetzt mit ausführlicherer Inhaltsangabe. Auch hier hält er sich mit einer eigenen Wertung angenehm zurück.

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Buch der Woche: Abgründig optimistisch – zu Voltaire: Candide oder der Optimismus. Officina ludi. 127 Seiten. 24,80 Euro

Lausitzer Rundschau, 8/9.12.2018 (von Ingrid Hoberg).
Klaus Ensikat, der Illustrator dieser schönen Ausgabe, ist in Finsterwalde aufgewachsen und das liegt in Brandenburg, dem Vertriebsgebiet der Lauitzer Rundschau. Er schuf für diese Candide-Ausgabe 55 aquarellierte Federzeichnungen,

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Hilli und Halla: Mohammed-Karikaturen allüberall: Joseph Croitoru lässt in seinem Buch „Die Deutschen und der Orient“ lieb gewordene Illusionen über die Aufklärung des 18. Jahrhunderts platzen

Süddeutsche Zeitung, 9.10.2018 (von Lothar Müller). Dass die Süddeutsche Zeitung ihre Stoßrichtung, den Islamismus als harmlose Glaubensart darzustellen und dessen Gegner als Rassisten, Islamhasser abzukanzeln, nicht aufgibt, wird niemanden wundern, der die Entwicklung dieses einst so ‚liberalen‘ Blattes in den letzten Jahren verfolgt hat.

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Eine Lange Nacht über das Leben Voltaires: Höfling und Revolutionär. Deutschlandfunk am 26. 5. 2018. Von Kai Lückemeier.

Eine sehr lesenswerte Darstellung von Voltaires Lebensweg und eine gute Einführung in die wichtigsten seiner Werke mit vielen Hintergundinformationen. Der Autor ist einer der ganz wenigen, die Voltaires gefährliche Lage in einer kirchlich total verminten Welt verstehen und vor diesem Hintergrund seine immense Leistung zu würdigen wissen. Sehr empfehlenswert!

Voltaire ist Davos und Silicon Valley, Rousseau ist Trump und Brexit

Die Welt, 20.3.2018 (von Sarah Pines). Schon der Titel verrät viel über das intellektuelle Niveau dieses Artikels, mit dem die große Welt einer komplett ahnungslosen Leserschaft dümmliche Histörchen über Voltaire und Rousseau präsentiert, um, ja um was eigentlich zu erreichen?

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Zum Tode verurteilt, weil er den Hut nicht zog. Zum 250. Todestag des Chevalier de la Barre.

Badische Zeitung, Freiburg 3.7.2016 (von Karlheinz Schiedel). Der Artikel des gut informierten Autors führt in die Untiefen des deutschen Liberalismus, für dessen Sprachrohr sich die Badische Zeitung einmal gehalten hat.

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Philipps Geheimnis.

Ketzerbriefe 196, Freiburg: Ahriman, Dezember 2015/Januar 2016 (von Fritz Erik Hoevels). Ein sehr lesenswerter und, weil er eine Erklärung der zuweilen verstörenden Kompromissbereitschaft Voltaires enthält, ein für alle der Aufklärung und Voltaire Verbundenen wegweisender Artikel aus der Feder des Psychoanalytikers aus Freiburg.

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Toleranz an der Schmerzgrenze.

Jüdische Allgemeine, Berlin 12.2.2015 (von Micha Brumlik). Voltaire, weiß Brumlik, ist keineswegs so fortschrittlich, wie er immer erscheint, denn Voltaire sei antijüdisch und islamophob gewesen. Daß Voltaire alle Offenbarungsreligionen und deren Kirchen, einschließlich der christlichen, abgelehnt hat, schreibt er nicht.

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„Voltaire fand die Christen am wenigsten tolerant“, Die Welt 8. 2. 2015 (von W. Lepenies)

Wer war nochmal W. Lepenies? War das nicht ein Soziologe, irgendwie angehaucht vom Mai 68´? Aber wie heute die Studenten von damals als Minister Kriege anzetteln, so kämpft eben Lepenies als Professor gegen die Aufklärung. Und wie er gegen Voltaire wettert! Nein, er wettert nicht, er säuselt, er insinuiert, er vermutet: Voltaire war das gar nicht mit der Rehabilitierung von Calas, sagten einige; andere meinten, die Inquisition hätte auch ohne Voltaire aufgehört usw, usf. Es fehlt eigentlich nur, dass er uns erklärt, er habe Priester sagen hören, dass die Scheiterhaufen im Winter wenigstens schön warm gegeben hätten- doch so weit ging er natürlich nicht …zum Artikel

Im Tempel der Grazien, Ausstellung zu Voltaire in Gotha.

Thüringer Landeszeitung, Jena 7.9.2014 (von Louise Schendel). Der weitaus beste Artikel zur Gothaer Sonderausstellung, der einen bildhaften Eindruck von der Ausstellung im Schloß Friedenstein vermittelt. Die Autorin berichtet kurz über die Biographie Voltaires, wie er nach Gotha gekommen ist, zitiert W. Karthe von der Stiftung Schloß Friedensstein mit seiner eigenartigen Einschätzung, es sei für Voltaire eine große Ehre gewesen, daß er im Schloß untergekommen ist“.