Werke, an denen Voltaire in Lausanne gearbeitet hat


  • L'Orphelin de la Chine, Paris: Lambert 1755,72 pp. , trotz eines verhängten Theaterverbots der Genfer Behörden führt Voltaire das Stück in Les Délices auf.

  • Essai sur les moeurs Genève: Cramer 1756, in seiner Universalgeschichte kritisiert Voltaire Calvin wegen der barbarischen Ermordung Servers. Die Genfer Theologen blasen daraufhin zum Angriff gegen den, wie sie finden, undankbaren Voltaire

  • Poème sur la loi naturelle (begonnen in Potsdam 1752) dies ist ein Lehrgedicht, gegen den Materialismus, wie ihn La Mettrie vertritt (Der Mensch als Maschine), gerichtet, für den es keine an- oder eingeborenen, also universellen ethischen Grundprinzipien (wie etwa Gerechtigkeit oder Mitleid) geben kann.

  • Poème sur le désastre de Lisbonne 1756, auch in diesem Gedicht entdeckten die Calvinisten in Lausanne und Genf viel Störendes, denn Voltaire äußert Zweifel an ihrem eingreifenden Gott und an der für Calvinisten wichtigen Vorsehung

  • mehrere Artikel für die Enzyklopädie Diderots, der im Voltaire zugeschriebenen Artikel Genf das Theaterverbot kritisiert, was Voltaire sehr viel Ärger und die endgültige Gegnerschaft Rousseaus eingebracht hat

  • Gesänge für La Pucelle, 1755 bei Louvain in Paris erschienen, ein Stück, das die Genfer am allermeisten erboste und die Lage für Voltaire in Genf bedrohlich werden ließ

  • L'Histoire de la guerre de 1755, Paris: Le Prieur 1756 über den Verlauf des siebenjährigen Krieges

und an anderen Werken, die wir auf der Seite zu Genf aufgelistet haben.