Leonard Bernstein
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KURZBIOGRAPHIE		KOMPOSITIONEN

Leonard Bernsteins Kompositionen

1935         Psalm 148, für Gesang und Klavier
1937
         Trio für Klavier, Violine und Violoncello in 3 Sätzen
                 
Musik für 2 Klaviere: Largo-Andante und Allegro
1938
          Klaviersonate: Cadenza-Presto und Largo-Moderato-Cadenza
                 
„Music for the Dance“, No.1, No.2
1939
         „Senes from the City of Sin“, acht Miniaturen für Klavier, 4händig
1940
         „The Peace“, Musik zur Aristophanes‘ „Frieden“
                 
Vier Studien für 2 Klarinetten, 2Fagotte und Klavier: Präludium, Fughetta, Choral, Finale
1942
         Sonate für Klarinette und Klavier: Grazioso, Un poco mosso und Andantino-Vivace e leggiero
                 
Erste Sinfonie: „Jeremiah“
1943         Seven Anniversaries, Piano solo
                 
„I Hate Music“: „Five Kid Songs“ (Bernstein) für Sopran und Klavier
1944
         „Fancy Free“, Ballett
                 
„On The Town“, Musical Comedy
1945
                  „Hashkivenu“ für Kantor (Tenor), 4stimmigen Chor und Orgel
                 
„Afterthought“ (Bernstein) für Gesang und Klavier
1946
                  „Facsimile“, Ballett und „Choreographic Essay for Orchestra“
1947         „La Bonne Cuisine“, „Vier Rezepte“ für Gesang und Klavier
                „Ssimchu na „ (Hebräisches Volkslied nach Mattiyahu Weiner-Schelem) für 4stimmigen Chor und  Klavier oder Orchester
                „Re’ena“ (Hebräisches Volkslied) für Chor und Orchester
1948
         Rondo for Lifey (Trompete und Klavier), Elegy for Mippy I (Horn und Klavier),
                 
Elegy for Mippy II (Posaune solo)
                 
Waltz for Mippy III (Tuba und Klavier)
                 
Fanfare for Bima (Trompete, Horn Posaune und Tuba)
                 
Four Anniversaries, Piano solo
1949
         Two Love Songs (Rainer Marie Rilke), für Gesang und Klavier:
                 
„Extinguish my Eyes“, „When my Soul touches yours“
                 
Zweite Sinfonie: „The Age of Anxiety“, für Klavier und Orchester
                 
„Prelude, Fugue and Riffs“, für Solo-Klarinette und Jazzensemble
1950
         Musik für „Peter Pan“ von J.M. Barrie; Gesanstexte von Leonard Bernstein
                 
„Yigdal“ (Hebräische liturgische Melodie) für Chor und Klavier
                 
„Trouble in Tahiti“, Oper in einem Akt (Libretto: Bernstein)
1951
         Five Anniveraries, Piano solo
                 
„Silhouette: Galilee“ (Bernstein) für Gesang und Klavier
1953
          „Wonderful Town“, Musical Comedy
1954
           Serenade (nach Platos „Gastmahl“) für Violine solo, Streichorchester, Harfe und Schlaginstrum
                 
„On the Waterfront“, Filmmusik
1955
          Sinfonische Suite nach der Filmmusik „On the Waterfront“
                 
„The Lark“, Französische Chöre und Lateinische Chöre für Lillian Hellmans Bearbeitung von Jean
                 
Anouils „L’alouette“
                 
„Get Hep!“ Marschlied (Bernstein)
 
                  „Salome“, Musik für Oscar Wildes Drama, für Kammerorchester und Gesangssoli
1956
           „Candide“, „Comic Operetta“ von Lillian Hellman nach Voltaire (mehrmals neu bearbeitet)
                 
Orchester-Ouvertüre zu „Candide“
1957         Zwei Chöre für Harvard /Allan Jay Lerner)
                 
„West-Side-Story“, Musical
1958
         „The Firstborn“, zwei Stücke für Gesang und Schlagwerk für das Drama von Christopher Fry
1960
          „Symphonic Dances“ nach der Musik zu „West-Side_Story“
1961         Zwei „Fanfaren“ für Orchester
1963
         Dritte Sinfonie: „Kaddisch“, fürOrchester, gemischten Chor, Knabenchor, Sprecher und Sopransolo
1965
          „Chichester Psalms“ für Chor Knabensolo und Orchester
1968
         „So Pretty“ (Betty Comden und Adolph Green) für Gesang und Klavier
1969
         „Shivaree“, für 2 Blechbläser-Ensembles und Schlagwerk
1970
         „Warm-Up“, für gemischten Chor
1971
         „Mass“, „Theater Piece for Singers, Players and Dancers“
                 
„Two Meditations from Mass“, for Violoncello und Klavier
1973
         „A Little Norton Lecture“ (e.e.cummings) für Männerchor
1974
         „Dybbuk“, Ballettmusik und 2 Orchestersuiten
1975
         „By Bernstein“, Revue mit Songs, die ursprünglich für frühere Theaterwerke komponiert, dann aber   nicht zur Aufführung gekommen waren
1976
         „!600 Pennsylvania Avenue“, „A Musical about the Problems of Housekeeping“
1977         „Three Meditations from Mass“, für Violoncello und Orchester
                 
„Songfest“, ein Zyklus amerikanischer Gedichte für 6 Sänger und Orchester
                 
„Slava!“, Ouvertüre für Orchester oder Blasorchester
                 
„CBS Music“, 5Stücke für Orchester
1979
         „My New Friend“ (Bernstein) für Gesang und Klavier
1980
          Divertimento für Orchester
                 
„A Musical Toast“, für Orchester
1981
          „Touches“, Piano solo
                 
„Halil“, Nocturno für Soloflöte, Streichorchester und Schlaginstrumente
1983
         „A Quiet Place“, Oper in vier Szenen (Stephen Wadsworth)
1984
         „A Quiet Place“ (Neufassung), Oper in drei Akten mit „Trouble in Tahiti“ in den 2. Akt  integriert (Stephen Wadsworth und Leonard Bernstein)
1988
         "Missa Brevis"
                 
"Arias and Barcarolles"
                   

Kurzbiographie: Leonard Bernstein

Geboren am 25. 08. 1918 in Lawrence (Massachusetts), erhielt Leonard Bernstein mit zehn Jahren seinen ersten Klavierunterricht. 1934 gab er sein erstes öffentliches Konzert. 1935 bis 1939 studierte er an der Harvard University, Klavier bei Heinrich Gebhardt, Komposition bei Walter Piston. Außerdem Studium der Philologie und Philosophie. 1937 trat er erstmals als Klaviersolist auf, in diesem Jahr lernte er auch den Komponisten Aaron Copland kennen, der zu seinem Mentor wurde. Nach dem Bachelor of Arts in Harvard 1939 studierte er zwei Jahre lang Curtis Institute in Philadelphia, u. a. Dirigieren bei Fritz Reiner. Außerdem belegte er Kurse bei dem russischen Dirigenten Serge Koussevitzky, der von seinem Talent so angetan war, dass er ihn 1942 zu seinem Assistenten bei den Sommerkursen in Tanglewood machte. 1943 wurde Bernstein „Assistant conductor“ bei den New Yorker Philharmonikern, dessen Music Director damals Arthur Rodzinski war. Der Durchbruch als Dirigent gelang ihm, als er am 14. November 1943 kurzfristig für Bruno Walter bei den New Yorker Philharmonikern einsprang und sensationellen Erfolg hatte.  Er wurde zum zweiten Dirigenten ernannt und von 1945 - 1948 Leiter der New Yorker Phlharmoniker. Es folgten Gastdirdgate bei berühmten Orchestern. Besonders verbunden blieb er den New Yorker Philharmonikern, deren Music Director er von 1957 bis 1969 war, dem Israel Philharmonic Orchestra und den Wiener Philharmonikern. 1987 wurde er Chefdirigent des London Symphonie Orchestra. Als Komponist handhabte Bernstein virtuos die verschiedensten Stilrichtungen: Spätromantik und traditionelle jüdisch-liturgische Musik, serielle Techniken, Jazz, Pop und Rock. er vermochte sie aussagekräftig miteinander zu kombinieren, geradezu schokierend in „Mass“ – aber auch in seinem berühmtesten Werk, dem Musical „West Side Story“.“

Bernstein verstarb am 14. 10. 1990 in New York.